DIE NATURSEHENSWÜRDIGKEITEN

Der Hof von A. Jaronytė
Hinter den Grenzen des Grundstücks war nicht nutzbare Erde – Sumpf. A. Jaronytė entschied es umzugestalten und zum kultivierten Erholungsplätzchen zu machen. Sie selbst grub mit einer Schaufel einige Becken aus, die mit einem durchsichtigen Wasser vollliefen. Die Ränder des Lochs befestigte sie mit ausgerissenen Weiden. In den Teichen blühen Wasserlilien in verschiedensten Farben. Es entstanden auch kleine Gruben, die Bächen ähneln. Kleine Brücken sind gebaut worden. In dem Hof von A. Jaronytė gibt es viele verschiedene Blumen, dekorative Büsche.

Likėnų g. 17, Pabiržės miestelis.

 

 

Karstquelle „Smardonės šaltinis“ (Die stinkende Quelle)
„Smardonės šaltinis“ ist eine Quelle die aus Karstgebilden entstanden ist. Wegen ihres bitterlichen Geschmacks und des Geruchs der entstehenden Schwefelwasserstoffgase bemerkten die Einheimischen die Smardonės Quelle schon vor langer Zeit, und der spezifische Geruch diktierte auch die Wahl des entsprechenden Namens. Sie benutzten das Wasser aus dieser Quelle nicht zum Kochen von Fleisch, Kaffee oder Tee, aber nutzten es für das Backen von Brot und zum Baden. Das Wasser eignete sich zum Trinken für die sich einer Behandlung Unterziehenden, um die Augen zu waschen und ebenfalls einfach zum Halten der schmerzenden Gliedmaße in der Quelle. Über die Nutzung der Smardonės Quelle, als einer, die Heilungseigenschaften hat, gibt es bereits schriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahr 1587. Als 1938 die Likėnų Heilanstalt eröffnet wurde, gab es noch keine Bohrlöcher, und man schöpfte das Mineralwasser aus den Quellen, also auch aus der großen Smardonės Quelle, und benutzte es für die Bäder und die Verdünnung des Heilschmutzes beim Heilen von verschiedenen Krankheiten.

Der Park der Rehaklinik von Likėnai, Kreis Biržai.

 

„Kuhhöhle“
Das ist das bekannteste und am besten erforschte geologische Denkmal von landesweiter Bedeutung in Nordlitauen. 1964 wurde es zum Denkmal erklärt. Auf dem Lochrand steht ein Holzpfahl mit den eingeschnittenen Aufschriften „Karvės ola“ (Kuhhöhle), „Gamtos paminklas“ (Naturdenkmal). Die Kuhhöhle ist eine fast runde, trichterförmige Karst-Doline. Die Speläologen vermuten, dass sie etwa 200 Jahre alt ist. Ihr Durchmesser beträgt 10–12 m, die Tiefe ist etwa 12,6 m. Auf dem Boden des Lochs gibt es eine Öffnung.

Karajimiškio k., Biržų r.

 

 

Karstseen von Kirkilų
Sehr viele Einsturzstellen befinden sich unter dem Grundwasserstand und haben deswegen kleine Seen gebildet. Die Dichte der Senken erreicht 200 St./km². Es gibt hier auch einen Spazierweg – es ist eine wundervolle Möglichkeit diese einzigartigen Gewässer aus nächster Nähe zu betrachten. Es ist eine einzigartige Erscheinung in Europa, weil man in den Seen die Kolonien der grünen und purpurnen Schwefelbakterien auffinden kann, die sonst nur in Italien zu finden sind.

Kirkilų k., Biržų r.

 

 

 

Der Spazierweg in dem Moorschutzgebiet von Užubalių
Das Moorschutzgebiet von Užubalių ist ein ehemaliger Torfstich. Heute ist es das Paradies für zahlreiche Wasser- und Landpflanzen sowie Tiere. Es gibt eine Menge von Biberbauten. Die Scharen der hier lebenden Vögel sind eine Freude für Ornithologen und sonstige Vogelliebhaber. Um die Tierwelt beobachten zu können, wurde ein Aussichtstürmchen errichtet. Užubaliai ist ein perfekter Ort, um vor dem Stadtlärm zu flüchten und etwas in der Natur zu verweilen.

Schutzgebiet von Užubalių, Biržų r.

 

 

 

„Velniapilio ola“
„Velniapilio ola“ ist ein Dolomitaufschluss, dessen untere Seite sich etwa 3 m über der Wasseroberfläche und ca. 6 m entfernt von dem Lauf des Flusses Nemunėlis befindet. Der Aufschluss hat den Status eines geologischen Naturdenkmals der Republik Litauen, der erstmals 1964 verkündet worden ist. Sein Zustand ist relativ gut und naturbelassen.

Nemunėlio Radviliškis, Biržų r.

 

 

 

Der Zusammenfluss von Nemunėlis und Apaščia
In dem malerischen Tal kann man die Aussicht auf den Zusammenfluss der Flüsse Nemunėlis und Apaščia genießen.

Nemunėlio Radviliškio sen., Biržų r.

 

 

 

 

 

DerAufschluss„Muoriškių“
Der Aufschluss ist naturbelassen und entstanden als Folge der langjährigen Tiefen- und Seitenerosion des Flusses Nemunėlis. Die am meisten beeindruckende Länge der Steilwand entlangdem Nemunėlis erreicht 80 m, die Höhe des Aufschlusses ist etwa 7,5 m. Am Wasser des Nemunėlis überwiegen die Schichten des bläulichen Mergels und Tons, an deren Oberflächen man kleine Muscheln findet. Das ist ein sehr einprägender und ansehnlicher Abschnitt eines Steilhangs in dem Tal des Nemunėlis.

Muoriškių k., Nemunėlio Radviliškio sen., Biržų r.

 

 

DerAufschluss„Tabokinės“

Im Aufschluss „Tabokinės“ erstrecken sich die senkrechten Wände aus devonischem Gestein in zwei Ebenen und nicht durchgängig. Der obere Steilhang beeindruckt dadurch, dass seine Wand normalerweise bis 3–4 m hoch ist und aus den in ziemlich groben Stücke gebrochenen, rissigen Dolomitschichten besteht, in die die festen Wurzeln der auf solchen Steilhängen wachsenden Birken und anderen Bäumen eingedrungen sind.

Tabokinės k., Nemunėlio Radviliškio sen., Biržų r.

 

 

Der nördlichste Punkt Litauens
Von dem Dorf Aspariškiai bis zum nördlichsten Punkt Litauens muss man zu Fuß noch etwa 3 km den Nemunėlis entlang gehen.

Aspariškių k., Nemunėlio Radviliškio sen., Biržų r.

 

 

 

 

Findlingsstätte von Juodžionių
Wenn sie 1,5 km aus dem Dorf Parovėja herausfahren, werden sie die Findlingsstätte von Juodžionių sehen – eine zwischen ausgedünnten Büschen sich erstreckende sehr hüglige, stellenweise feuchte Wiese. Alle Hügel sind die aus der Erdoberfläche herausragenden massiven Findlinge.

Juodžionių k., Parovėjos sen., Biržų r.

 

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