DENKMÄLER, SKULPTUREN

Denkmal für die Gefallenen im Kampf für die Unabhängigkeit Litauens
Die Initiative im Stadtzentrum ein Denkmal für die Gefallenen im Kampf für die Unabhängigkeit Litauens zu bauen ging im 18 Jh. von den Mitgliedern des Schützenvereins aus. 1945 wurde in dieser Grünanlage der Friedhof für sowjetische Soldaten eingerichtet. Das Denkmal von R. Antinis wurde gesprengt und gleich vor Ort verscharrt. Die zersprengte Statue wurde im Jahr 1988 ausgegraben. Nach den Resten der Statue machte R. Antinis eine Kopie der Skulptur. Nach dem vorbereiteten Projekt wurde 1990 auf dem Stadtplatz ein Denkmal für die Gefallenen im Kampf für die Unabhängigkeit Litauens aufgestellt. Im Jahr 2006 wurde das Denkmal restauriert.

Vytauto g. Biržai.

 

 

 

Denkmal für den Dichter Julius Janonis (1896–1917)
Das Denkmal für den Dichter (1896–1917), der gegen die soziale Ungleichheit kämpfte, wurde im Jahr 1976 auf dem ehrenwertesten Platz der Stadt aufgestellt. Bildhauer – K. Bogdonas, Architekt – V. Brėdikis.

J. Janonio a., Biržai. 

 

 

 

 


Denkmal für die am 18.01.1945 gefallenen Partisanen
Das Denkmal wurde am 7. September 2002 aufgestellt. Er ist den jungen Männer gewidmet, die am 18. Januar 1945 im Wald von Girelės, am Feldrand des Dorfs Kupriai, von der NKWD-Armee erschossen wurden, weil sie sich vor dem militärischen Dienst versteckten und sich der Vertreibung aus dem Zuhause, der Zerstörung und dem Umbau der Gebäude widersetzten.

 

 

 

 

 

 

Denkmal für den Kulturpfleger Stanislovas Dagilis (1843–1915)
Auf dem schönen schwarzen geschliffenen Granit (Werk von Mackevičius aus Kaunas) steht eine monumental aussehende Büste von S. Dagilis (Werk von Gronskienė aus Paris). Am 2. September 1923, als 80 Jahren seit der Geburt (1843) vergangen waren, wurde das schöne, wenn auch bescheidene Denkmal dem 1915 in Biržai verstorbenen Stanislovas Dagilis gewidmet, dem bekannten Übersetzer des patriotischen Poems „Konrad Wallenrod“ von Adomas Mickevičius.

Kęstučio g. (im Territorium der Pfingstkirche), Biržai.

Denkmal für den Erwecker des Volksgeistes, der Kultur und Wirtschaft Antanas Macijauskas
Litauischer Ingenieur, Publizist, Mann des öffentlicher Lebens, Delegierter am Großen Parlament von Vilnius.
Aufgestellt im Jahr 2004. Bildhauer –  Gediminas Piekuras, Architekt – Evaldas Purlys.

Pabiržės mstl., Biržų r.

Der Bildstock und der Grabstein des knygnešys Jurgis Bielinis
Jurgis Bielinis war litauischer knygnešys (Bücherschmuggler in der Zeit des Druckverbots litauischer Bücher in lateinischen Buchstaben), Publizist, Mitarbeiter der Zeitungen „Aušra“ und „Varpas“. Er bediente sich der folgenden Pseudonyme: Juozapas Baltasis Erelis, J. B. Erelis, Jurgis, Juozapas Baltasai und andere. Er wurde in Purviškiai geboren, im Amtsbezirk von Nemunėlio Radviliškis. In seiner Heimat ist ein Hof erhalten geblieben, daneben – ein Bildstock (Künstler: Leonas Juozonis), nicht weit entfernt – die Eiche von Bielinis, hinter der er sich versteckte, während er auf die Gendarmen zurückschoss, und neben der Eiche ein Stein mit einer Widmung; das Kreuz, unter dem er gestorben ist, wird jetzt in Pasvalys aufbewahrt, in dem Verein „Dūdorių“. Sein Grab und der Grabstein befinden sich im Kirchhof von Suostas. Im Jahr 1931 wurde ein Denkmal aus Feldsteinen erstellt. Das Denkmal bauten die Schützen, pavasarininkai (Mitglieder einer katholischen Jugendorganisation), Pfadfinder, tautininkai (Mitglieder der zu der Zeit regierenden Partei), der Schmied J. Korsakas.

Purviškių II k., Biržų r.

Die Denkmalbüste von Vytautas dem Großen
Neben der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit von Pabiržė wurden 1990 die während der Sowjetzeit abgerissenen Denkmalbüsten von Vytautas dem Großen (erbaut im Jahr 1930) und Motiejus Valančius (erbaut im Jahr 1932) wiederaufgestellt.

Pabiržės mstl., Biržų r.

Die Denkmalbüste von Motiejus Valančius
Neben der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit von Pabiržė wurden 1990 die während der Sowjetzeit abgerissenen Denkmalbüsten von Vytautas dem Großen (erbaut im Jahr 1930) und Motiejus Valančius (erbaut im Jahr 1932) wiederaufgestellt.

Pabiržės mstl., Biržų r. 

Skulptur „Svajonė“ (Traum) im Städtchen Vabalninkas
Die fast 4 m hohe und 18 Tonnen schwere Granitskulptur stellt einen jungen Mann dar, der mit kanklės (litauisches Saiteninstrument) spielt und zum Gutsein einlädt. Die Mäzenin dieser Vabalninkas schmückenden Skulptur ist die in Vilnius wohnende Janina Černiauskaitė-Kancevičienė, die einst in Vabalninkas als Lehrerin tätig war. Dies war ihr Geschenk an das Städtchen. Der Künstler des Werks ist Rytas Belevičius, der Architekt – Albinas Mieliauskas.

Vabalninko mstl., Biržų r.

 

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